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Hier waren wir aktiv
Kleiner Kongress in Bassum am 28. Februar 2009 Erste Frühstücksveranstaltung
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Am 28. Februar gab es in Bassum den ersten kleinen Kongress des Jahres 2009. Bereits um 8:30 Uhr kamen die ersten Gäste und um 9 Uhr bei der Begrüssung war das “Haus voll”.
Der Gastgeber des Tages, Herr Martin Hoppe (Klinikleitung des Therapiezentrums Niedersachsen-Bremen) (rechts im Bild) begrüsste die über 80 Gäste in seinem Haus in Bassum.
Das bereitgestellte gesunde Frühstück wurde von der Ernährungsberaterin Nicole Wichmann aus Bassum erklärt. Besonderen Wert legte sie auf die Betonung der Wichtigkeit eines gesunden Frühstücks. Das Frühstück wurde von der Roche Pharma AG (Knut Hoffmann und Ulrich Ochmann) gesponsort.
Hier sehen wir sie an Ihrem Infostand. Sie zeigte anhand der drei Ampelfarben rot, gelb und grün, welche Lebensmittel in grossen Mengen, in begrenzten Mengen oder gar nicht genossen werden sollten. Diese Einteilung der Lebensmittel ist besonders bei Frauen nach Brustkrebs wichtig.
Dr. Michael Hippach referierte zu dem Thema “Welche Therapie ist möglich und welche nötig? Von der Operation über die Chemotherapie bis zur Hormontherapie wurden alle relevanten Punkte angesprochen und vor allem neue Erkenntnisse der Medizin übermittelt.
Dipl.-Psych. Angelika Wilkening-Scheck (IGEL Barnstorf) sprach an, welche Anzeichen es gibt, “Wenn die Angst sich zeigt und die Möglichkeiten der Angstbewältigung. Sie leitete dann den Workshop Umgang mit der eigenen Angst –Psychologische Hilfen.
Stellvertretend für alle Selbsthilfegruppen hat die Krankenschwester und ausgebildete Mammacare-Trainerin Monika Diedrichs für die vielen Selbsthilfegruppen berichtet. Sie ist selber in der Gruppe “Frauen nach Brustkrebs” in Brinkum aktiv.
Sie leitete zusammen mit Christiane Grobbin, der Vorsitzenden des Freundeskreis Brustzentrum Bassum e.V. den Workshop Erfahrungen - Wie geht es weiter?
Pastor Stephan Bliek referierte über das Thema: “Hospizdienste können mehr” und stellte dabei sämtliche Hospizdienste im Landkreis vor. Sie erreichen Pastor Stephan Bliek über den Hospizdienst Sulingen.
Stephan Bliek konnte in seinem Workshop Gäste in Einzelgesprächen zu dem Thema Was kann das Hospizteam tun? betreuen.
Als Novum galt das kurze Referat von Jürgen R. Grobbin, der für die “angehörigen Männer” von betroffenen Frauen sprach.
In fast allen Medien wird über die betroffenen Frauen berichtet. Es gibt Selbsthilfegruppen und viele Publikationen. Bücher, die sich an die Männer von Brustkrebskranken Frauen richten sind eher als Leitlinie gedacht, was der Mann für seine Frau tun sollte. Was in einem Mann vorgeht und wie er sich fühlt, ist bisher jedoch untergegangen.
In seinem Workshop Wie geht’s den Männern? waren interessanterweise nicht nur einzelne Männer, sondern auch Paare und einzelne Frauen zu Gast.

Der Tag endete mit dem Ziel, Veranstaltungen dieser Art regelmässig anzubieten.
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